Holz

Holz

Bei der Frage, was uns am Holz am meisten fasziniert, bleibt man zunächst wohl ratlos. Es gibt nämlich so viele Gründe, warum sämtliche Holzmaterialien, seien es Möbel- oder Dekorationsstücke, Gebäude oder Strukturen, für die Mehrheit der Menschen eine besondere Anziehungskraft haben. Selbst in seiner unbearbeiteten Form, also ganz einfach als Bäume bzw. Wald, bietet Holz genug Gründe, um sich darin hoffnungslos (oder eben hoffnungsvoll!) zu verlieben.

Sucht man jedoch nach der allerwichtigsten Ursache, warum alles, was mit Holz verbunden ist, auf uns beinahe magisch wirkt, so wird das Schlüsselwort lauten: Authentizität. Einmal gesehen, lässt die natürliche, uralte Schönheit des Holzes einen nicht los. Es liegt uns einfach zu nah am Herzen, um gegen diese wundersame Faszination gleichgültig zu bleiben. Ist es vielleicht kein Zufall, dass Herz und Holz in der deutschen Sprache genauso anfangen und enden?

Versuchen wir nun, gemeinsam herauszufinden, was der Sammelbegriff „Holz“ in und an sich hat. Dabei wenden wir uns sowohl den Anwendungsmöglichkeiten als auch verschiedenen Holzarten und schließlich strikt praktischen Aspekten wie etwa Holzerwerb zu günstigeren Preisen. Denn Holzgegenstände vereinen stets einen hohen ästhetischen Wert mit alltäglicher Brauchbarkeit, das Dekorative mit dem Nützlichen.

Holz zu verschenken

Mensch und Holz sind seit Jahrhunderten aufeinander angewiesen. Die Bäume umgeben uns und geben das wertvollste, was sie haben: sich selbst. Hier könnte man wiederum unterstreichen, dass die Wörter Baum und Bau nahezu identisch klingen. In den älteren Zeiten war es daher etwas offensichtliches, dass man Bäume und Wälder zur optimalen Einrichtung des eigenen Lebens verwendete. Die daraus hergestellten Gegenstände dienten als Wohnräume, Jagd- und Arbeitswerkzeuge, Transportmittel usw.

Mit der Entwicklung der menschlichen Zivilisation hat sich die Rolle des Holzes grundsätzlich nicht verändert. Weder Haus- noch z.B. Gartenausstattung sind heute wie vor tausend Jahren ohne Holzelemente eher undenkbar. Außerdem ist es heutzutage ein weltweit verbreiteter Brauch, Holz zu verschenken: als Schmuck, Möbelstücke, Spielzeuge, ja alles mögliche. Ein Geschenk, das aus echtem Holz besteht, sieht zwar einfach, manchmal gar minimalistisch aus (obschon man es natürlich bemalen bzw. Anders verzieren kann). Genau dieses scheinbar übliches Aussehen macht aber den größten Effekt aus, dem aber sämtliche effekthascherischen künstlichen Schmuckstücke keinerlei Konkurrenz machen können.

Gartenholz

Das Interessante an der, sozusagen, „Holzgeschichte“ ist, dass es sich im Laufe der Zeit ein gewisses „Holzluxus“ entfaltete. Einige Holzarten zählen nämlich zu besonders edlen und kosten daher konsequenterweise mehr Geld. Dies betrifft beispielsweise:

  • Mahagoni bezeichnet man oft als das wertvollste Holz überhaupt;
  • Fichte ist wesentlich günstiger und findet z.B. bei den stilvollen Nordic-Look-Möbeln sehr häufig Verwendung;
  • Ahorn zählt zu den exklusiven Hölzern, vor allem wenn es um die originalen Ahornarten aus Kanada geht;
  • Eiche eignet sich perfekt zur Produktion von edler und stabiler Massivmöbel. Ihre Dauerhaftigkeit ist dem hohen Gehalt an Gerbsäure (wasserlöslicher Bestandteile einiger Hölzer);
  • Bambus schätzt man für seine enorme Nachhaltigkeit und Naturfreundlichkeit, das dieser Baum besonders viel CO-2 absorbiert;
  • Buche gehört ebenfalls zu den sowohl beliebtesten als auch elegantesten Holzarten;
  • europäisches und amerikanisches Nussbaumholz, wobei letzteres definitiv weniger kostet.

Damit sind die in diversen Lebensbereichen und Industriebetrieben eingesetzten Holzarten bei weitem nicht erschöpfend erörtert. Man könnte nämlich behaupten, dass fast jeder Baum in dieser oder jener Sphäre irgendwie „bewirtschaftet“ ist. Nichtsdestoweniger sollte man die utilitäre Bedeutung des Holzes nicht allzu sehr überschätzen.

Jedenfalls nicht im Sinne von gedankenloser Nutzung. Denn es sind ja eben Holzmaterialien, die synthetische Stoffe wie z.B. Plastik ersetzen. Daher sei auf deren Einsatzumfang streng zu beachten. Im Hinblick auf die Umweltschonung sollte man also auch im Bereich der sog. „Waldwirtschaft“ nachhaltig und risikobewusst handeln, unter Berücksichtigung wichtigster Aspekte des Umweltschutzes.

Holzhaus Garten

In seinem unberührten, ursprünglich grauem Zustand harmoniert Holz hervorragend mit jedem Gartenambiente. Egal was und wo Sie pflanzen, wird es in der Umgebung von hölzernen Gegenständen wie ein zeitloses Meisterwerk aussehen.

Doch Holz im Garten heißt nicht nur Dekoration und Möbel. Ferner kann auch ein Holzhaus Garten mit einem wundersamen Harmoniegefühl erfüllen. Da Holz ein naturnahes, umweltfreundliches Material mit hoher „Atmungsfähigkeit“ ist, verfügt ein Holzhaus über wahrlich heilende Eigenschaften. Es gewährleistet eine konstante Luftzirkulation im Inneren des Hauses und speichert die Wärme. Die Luft darin bleibt sauber und sauerstoffreich. Sich in einem Holzhaus zu befinden, ist nicht zuletzt wegen der für den Menschen optimalen Luftfeuchtigkeit dort (etwa 45-57%) sehr angenehm.

Moderne Technologien der Holzbearbeitung und kompetentes Computerdesign haben die architektonische Entwicklung von Gartenhäuserprojekten stark beeinflusst. Holzhäuser baut man nicht nur im privaten Wohn- bzw. Gartenbereich, sondern in prestigeträchtigen Residenzen, neben den Berghotels, Erholungszentren, Restaurants usw.

Holzbohlen kaufen

Jeder erfahrene Schreiner weiß, dass wenn man ein langlebiges und hochwertiges Produkt bekommen will, muss das Holz trocken sein. Daher entscheiden sich viele Unternehmen, von denen man Holzbohlen kaufen kann, für die Trocknung des Holzes, um ihren Kunden fertige trockene Bretter bzw. Platten anzubieten. Der Trocknungsprozess zeichnet sich durch einen sehr schwierigen Verlauf und verlangt daher viel Verantwortung, um im Endeffekt eben Holzbohlen und nicht etwa Brennholz herzustellen. Platten und Bretter, die man zum Trocknen verlegt, sollten bis zu den erforderlichen Parametern trocknen, sodass sie ihr originelles gleichmäßig schönes Aussehen beibehalten.
Wenn es sich um die Holzverwendung im Hausinterieur handelt, so gibt es dafür keine festen Regeln. Man könnte aber ein paar Empfehlungen geben:

  • Holzgegenstände sollten nicht mehr als 50% des Raumes beanspruchen;
  • die Farbtemperatur sei zu berücksichtigen;
    man sollte lieber auf die Ähnlichkeit als den Kontrast setzen, also dunkles Holz für dunkle und helles für helle Innenräume wählen;
  • Kontrastfarben lassen sich miteinander ebenfalls kombinieren, z.B. Eiche und Buche, deren Verbindung gerade wegen unterschiedlicher Maserung sehr interessant aussieht.

Als Material eignet sich Holz für Boden, Fenster, Türen, Decken, ja beinahe für alles. Die Zeit bleibt jedoch nicht stehen, sodass es neben dem Zeitlosen auch das Modische eine gewisse Rolle spielt. Eine sehr trendige Richtung ist es heute, dass die Einrichtung in einem und demselben Raum konsequent von gebleichten bzw. farblosen Holzbohlen zu warmen Tönen bzw. Naturfarben wandelt.

Holzbau

Holzbau ist weltweit sehr entwickelt. Mehrere Firmen arbeiten ständig daran, hochwertig, visuell überwältigendes und leistungsstarkes Holz zu verkaufen bzw. produzieren. Nicht alle achten dabei leider auf den obenerwähnten Umweltfaktor. Ökologisch bewusste Hersteller fällen nämlich keine lebenden Bäume, sondern verwenden nur diejenigen, die ihren Lebenszyklus bereits abgeschlossen haben. Am besten wäre es natürlich, mit denjenigen Unternehmen zusammenzuarbeiten, welche die Natur schonen und Topqualität-Produktion nicht auf Kosten der Umwelt anbieten.

Was aber macht Holzprodukte so beliebt, außer ihrem natürlichem Flairs? Zu den relevantesten Vorteilen dieses Baumaterials gehören:

  • ästhetischer Eindruck;
  • gute wärme- und schalldämmende Eigenschaften;
  • Umweltfreundlichkeit;
  • breites Sortiment;
  • Pflegekomfort.

Heute verwendet man Holzplatten anstelle von Gemälden, in der Küche als Holzstapelimitation, ja selbst Elektroinstallationsprodukte haben oft Massivholz-Design (z.B. Buche oder Nussbaum). Eine der modischsten Lösungen besteht darin, warme Schattierungen mit achromatischen Färbungen (Weiß, Schwarz, Grau) oder auch Türkis und Grün einzusetzen. Eine ganz spektakuläre Mischung ergibt sich aus hellem Holz verbunden mit Rosa und Grau. Originelle Option wäre auch tiefes Graphit und strukturiertes Holz.

Holzfassade

Graues, nicht lackiertes Holz ist im Bauwesen wahrlich nicht zu überschätzen. Als Baumaterial ist es derart fest, dass man hier sogar das Wort „ewig“ benutzen könnte (im Fall wenn kein Wasser durch große Dachüberstände darauf kommt). Dabei bildet es die billigste mögliche Ausführung. Eine Holzfassade bedarf keiner weiteren Dekorationen, zumal sich graues Holz mit Rohbeton perfekt kombinieren lässt.
Andererseits lässt sich heutzutage der Trend beobachten, bei dem die Begeisterung für graues Holz schwindet. Stattdessen erfreuen sich sanfte Braun- bzw. Nusstöne einer wachsenden Beliebtheit. Man entscheidet sich lieber für ausgeprägte Fasern als glatt polierte Textur. Darüber hinaus sieht man in den Innenräumen und Hausfassaden anerkannter Designer zunehmend recyceltes Holz. Die Balken einer Holzfassade kommen von Gebäuden, bei denen sie viele Jahrhunderte Bestandteile gewesen sind. Man sägt sie also auf und fügt zu vorgefertigten Elementen zusammen.

Holzelemente

Holzelemente im Außen- wie Innenraum ist eine sehr trendige und stilvolle Lösung. Sie schaffen augenblicklich eine einzigartige Atmosphäre, verleihen dem Zimmer angenehme Textur, indem sie es mit Ökodesign-Noten geschmackvoll verzieren.

Obwohl Holz einer der am häufigsten verwendeten Baustoffe in Deutschland ist, kommt es nicht immer aus deutschen Wäldern. Die Zahl von Unternehmen und Einzelverbraucher, die Holz aus Polen bestellen, ist ebenfalls sehr groß. Der Grund dafür sind nicht nur die günstigeren Preise, sondern auch die hohe Qualität der Produktion, die polnische Sägewerke europaweit anbieten. Deshalb erwerben mehrere Länder Holzrohstoffe in Polen.

Holz Badefass

Holz Badefass in Ihrem Garten

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