Naturnahes Holz im Außenbereich

Holz für Außenbereich

Holz für Außenbereich

Haben Sie sich schon darüber Gedanken gemacht, welches Holz für Außenbereich am besten passt? Dann wird unser neuester Blogeintrag Ihre Aufmerksamkeit bestimmt wecken und hoffentlich einige nützliche Tipps geben. Denn heute möchten wir dieses Thema etwas präziser betrachten und diverse Holzarten im Hinblick auf deren Verwendung im Außen besprechen bzw. miteinander vergleichen.
Sowohl Privatverbraucher als auch Menschen, die sich damit professionell beschäftigen, stellen sich Fragen wie etwa: aus welchem Holz lassen sich Terrassen, Pavillons, Gartenwege oder Gebäudedekorationen besser bauen? Wenn Sie also nicht sicher sind, was für eine Holzart sich für die Holzbearbeitung am besten eignen würde, so dürfen wir darauf hoffen, dass unser Text die Rolle eines knappen Ratgebers bei dieser wichtigen Entscheidung spielt.

Holz im Außenbereich

Ob für Bearbeitungszwecke oder als anspruchsvolle Möbelstücke in der Gartenanlage, Holz im Außenbereich ist immer gerne gesehen. Naturholz erfreut sich einer wohlverdienten Beliebtheit. Die wichtigsten Gründe dafür sind seine Umweltfreundlichkeit und naturnahe Schönheit. Oft bezweifeln die Menschen allerdings die Langlebigkeit vom Outdoor-Holz. Einerseits hat diese Unsicherheit ihre Gründe. Das Baumholz leidet nämlich unter verschiedenen negativen Witterungseinflüssen, vor allem:

  • unmittelbarer Kontakt mit feuchter Erde;
  • Regen und Schnee;
  • Intensiver Sonnenlicht;
  • Schädlinge;
  • Braunfäule bzw. Pilz- und Schimmelentstehung, die das Holz verfärben oder gar zerstören kann.

Es gibt aber Holzarten, die Ihnen jahrzehntelang dienen werden. Man benutzt sie zur Herstellung von Terrassen- oder Deckbrettern, Gartenmöbeln, aber auch kleineren architektonischen Formen wie Pavillons, Pergolen, Zäunen sowie Fassadenelementen. Darüber werden wir in den weiteren Kapiteln ausführlicher erzählen.

Holz für Aussen

Zu den gefragtesten Arten vom Holz für Aussen gehört Nadelholz. Das charakteristische Merkmal der Nadelbäume besteht darin, dass ihre Blätter den winzigen Nadeln ähneln. Dies macht auch ihren Unterschied zu den Laubbäumen. In den Nadeln und Ästen von Nadelbäumen ist eine sehr wichtige Substanz enthalten, nämlich das Harz. Letzteres schützt die Pflanze vor Feuchtigkeit und Krankheiten, die beispielsweise zur Beschädigung des Stammes führen. Die Harzanzahl im jeweiligen Nadelholz beeinflusst solche Eigenschaften wie das Gewicht, die Dichte sowie die Beständigkeit gegen Fäulnis und Feuchte.
Die Wahl der richtigen Baum- bzw. Holzart mag ziemlich kompliziert scheinen. Wenn man sich aber dessen bewusst ist, welche Holzarten zu den im Außenbereich am häufigsten verwendeten gehören, verläuft der ganze Prozess viel einfacher. Unten stellen wir einige davon dar und versehen sie jeweils mit einem kurzen Kommentar, das die wichtigsten Informationen enthält:

  • Zeder – ein wohlriechendes Weichholz, das dank seinen natürlichen Eigenschaften resistent gegen Insekten und Fäulnis bleibt. Zedernholz ist nicht nur für sein umwerfend schönes Aussehen, sondern auch für seine Langlebigkeit bekannt. Die häufigsten im Außenbereich benutzten Arten sind weiße und rote Zeder. Wie die Bezeichnungen schon sagen, ist die weiße Zeder heller und nimmt eine angenehme silbergraue Färbung an. Rote Zeder hat hingegen einen edlen, bräunlich-roten Bernsteinfarbton. Dieses Holz eignet sich hervorragend für die Herstellung von Zäunen, Terrassendielen, Schrankverkleidungen und Kommoden.
  • Douglasie – ein sehr hartes, langlebiges Nadelholz. Diese Bäume erreichen in ihrer natürlichen Umgebung, also wenn sie im Wald sich selbst überlassen sind, eine überdurchschnittliche Höhe von 60 bis 90 m. Ihr Holz ist ebenfalls fäulnisfest und resistent gegen schädliche Insekten, jedenfalls nicht so sehr wie das von Zeder. Douglasie-Holz ist bearbeitungsfreundlich und findet oft Verwendung bei Wand-, Decken- oder Bodenverkleidung. Außerdem ist es nicht sehr teuer.
  • Eiche – sehr dicht und zäh, mit einer geradefaserigen, rauen Textur. Roteichen haben einen rötlichen Farbton, wogegen Weißeichen heller sind und von weiß bis blassgelb reichen. Letztere sind für ihre „Fleckenbildung“ bekannt und haben demnach ein kontrastreiches, wellenförmiges Muster, das nach dem Sägeverfahren zum Vorschein kommt. Die Haltbarkeit und Flexibilität von Eichenholz machen es zu einer perfekten Wahl für Wein- oder Whiskyfässer.
  • Kiefer – superweiches Holz, das man unglaublich leicht bearbeiten kann. Die Farbe mag blass oder gelb sein, sodass Kiefernholz ziemlich rau aussieht. Es hat einen hohen Feuchtigkeitsgehalt und seine weiche Struktur verleiht ihm leider keine große Haltbarkeit.
  • Birke – eine in der Wirtschaft sehr beliebte Holzart. Die dünnstämmigen Bäume werden bis 20 m hoch und ihr Holz lässt sich mit scharfen Instrumenten gut bearbeiten. Passt gut zur Produktion von Möbelstücken, Bodenverkleidungen und Spielzeugen aus Holz.
  • Roter Ahorn – sehr dichtes und starkes Hartholz, mit schönem hellem Aussehen und einer von weiß bis zur sattgoldenen Schattierung reichenden Farbe. Die Ahornfasern sind relativ gerade und haben hellbraune Streifen. Glatte, feine Struktur sieht ausgesprochen schön aus.
  • Teak – eine ausgezeichnete Option, wenn es die Verbindung von Haltbarkeit und anspruchsvollem Aussehen geht. Das Teakholz ist geradfaserig und zeichnet sich durch ungleichmäßige, raue Textur aus. Dies macht es besonders widerständig gegen Fäulnis und Schädlinge.

Hölzer für den Außenbereich

Selbst für die langlebigsten Hölzer für den Außenbereich ist allerdings ab und zu eine Schutzbehandlung erforderlich. Als hundertprozentig natürliches, ja geradezu „lebendiges“ Baumaterial unterliegt Holz einem besonders starken Einfluss nachteiliger Außenfaktoren. Bei den entsprechende Beschichtungen sollten man daher seine authentischen Eigenschaften berücksichtigen.
Zu diesen Zwecken verwendet man unter anderem Öl-Lasur für den Schutz der hölzernen Zäune, Pergolen, Gartenmöbel; UV-Schutz-Öl für Fensterrahmen und Fassadenveredelung sowie diverse Balkonelemente. Ferner gibt es auch spezielle Terrassen-Öle, welche der Oberfläche einen hydrophoben Effekt verleihen und diese somit vor Quellen und Schwinden bewahren. Außerdem kann man für Fassaden und Spielplätze Landhausfarben auf Naturölbasis benutzen. Einen wirksamen Schutz gegen Pilze, Schimmel, Fäulnis und Schädlingsinsekte bietet ein Holz-Imprägnierungs-Antiseptikum.
Das Angebot mancher Hersteller umfasst ebenfalls farblose und durchscheinende Öle mit natürlichen Farbtönen, mit denen man die Färbung des Holzes entweder korrigieren oder markieren kann.

Holz für Außenbereich
Auch ein Herz aus Holz kann liebevoll sein!

Holz für den Außenbereich

Spricht man über die am besten geeigneten Arten von Holz für den Außenbereich, die man nicht mit Chemikalien bearbeiten muss, so seien darunter in erster Linie folgende Bäume zu nennen:

  • Riesen-Lebensbaum bzw. Riesen-Thuja (engl. Western Red Cedar);
  • Redwood-Bäume (Küsten- und Riesenmammutbaum);
  • Zypresse.

Lebensbäume sind von Natur aus gegen Fäulnis resistent. Beide neigen jedoch dazu, beim Anbringen von Befestigungselementen zu reißen. Darüber hinaus setzten diese Baumarten Gerbstoffe frei, was die Färbung etwas problematischer macht. Dies lässt sich aber durch richtige Holzverarbeitung ausgleichen.
Wenn es um die Zypresse geht, so ist ihr Splintholz beinahe weiß, wobei das Kernholz von hellgelbbraun über rot- bis dunkelbraun variiert. Zypressenholz hat wunderschöne Muster und lässt sich leicht verarbeiten, ähnlich wie auch Mahagoni oder Zeder.

Welches Holz für Außenbereich?

Egal, ob man seinen Garten arrangiert oder Möbel und andere Holzelemente produziert, um sie später zu verkaufen, steht man vor der entscheidenden Frage: Welches Holz für Außenbereich? Die Wahl ist sehr groß, was einerseits vorteilhaft ist, andererseits aber zum gewissen Verwirren führen kann. Oben haben wir die am meisten verbreiteten Holzarten erwähnt und beschrieben, sodass es Ihnen leichter fällt, das Richtige für sich zu wählen.
Vieles hängt auch von den finanziellen Möglichkeiten ab. So eignet sich z.B. rotes Holz, sog. Redwood, perfekt für den Außenbereich, ist aber wesentlich teurer als Nussbaumholz, das allerdings auch nicht zu den günstigsten gehört. Die gute Nachricht lautet aber, dass es viele andere, sehr solide und bearbeitungsfreundliche Holzarten gibt, sodass man sich ohne Probleme für eine investierungswerte und dabei kosteneffiziente Lösung entscheiden kann.

Holz für Außentreppe

Zuletzt sagen wir noch ein paar Worte über Holz für Außentreppe. Diese Anwendung ist nämlich auch sehr populär, sowohl wenn es sich um den Garten handelt als auch eine Treppe, die das Haus von außen umkreist und beispielsweise zum Dachboden führt. Die Feuchtigkeit des Holzes sollte im Fall einer Außentreppe ca. 15-20% betragen. Beim Treppenbau verwendet man normalerweise Eiche, Buche, Kiefer, Lärche, Nussbaum oder Esche. Die Hauptkriterien sind:

  • Härte;
  • Haltbarkeit;
  • Verfallanfälligkeit;
  • Preis.

Die Herstellung einer Treppenkonstruktion aus Massivesche, Eiche und Kiefer hängt damit zusammen, dass man Holz mit normalem, durchschnittlichem Feuchtigkeitsgehalt verwenden sollte. So lassen sich unerwünschte Prozesse, wie etwa das Quellen und Schwinden des Holzes, vorbeugen.
Der Preis einer hölzernen Außentreppe hängt logischerweise von den Holzkosten ab. Härtere, verschleißfeste Holzarten sind natürlich teurer. Aber auch mit einem begrenzten Budget kann man eine treffende Wahl machen, indem man verschiedene Holzarten in einer Treppe miteinander kombiniert.

Schönes Holz für Außentreppe
Eine Treppe aus Holz kann zum Stairway to Heaven werden!