Holz für Bett ist ein Thema, das mit einem anderen, eng verwandten Thema einhergeht, nämlich: Holz für Schlaf. Es geht hierbei also nicht nur um Komfort und Ästhetik, sondern ebenfalls um den gesundheitlichen Aspekt. Der folgende Artikel befasst sich mit dieser Frage aus verschiedensten Perspektiven, vor allem geht es aber um eine prägnante Übersicht von denjenigen Holzarten, die bei der Herstellung von Betten besonders oft Verwendung finden. Wir werfen einen Blick auf deren Vorteile, Unterschiede usw. Die Lektüre des Textes sollte Ihnen dabei behilflich sein, das richtige Holzbett für sich zu wählen.
Welches Holz ist das beste zum Schlafen?
Der Mensch verbringt fast ein Drittel seines gesamten Lebens mit Schlaf. Darauf weisen zahlreiche Studien, aber eigentlich kennt man das auch aus eigener Erfahrung. Daher nimmt es kein Wunder, dass jeder von uns während der Schlafzeit möglichst viel Komfort und Ruhe haben möchte. Eine richtige Auswahl des Bettes bildet die Grundlage für erholsamen, gesunden Schlaf. Und ja, das beliebteste Herstellungsmaterial bleibt nach wie vor (Massiv)Holz. Es ist nämlich ein natürlicher Werkstoff mit warmen Farbtönen und einer angenehmen, auch visuell ansprechenden Maserung.
Ein hochwertiges Holzbett kann ohne weiteres mehrere Familiengenerationen dienen. Damit schont es nicht nur das Budget, sondern beeinflusst auch das Maß an Schlafkomfort sowie die Atmosphäre in Ihrem Schlafzimmer erheblich. Eben aus diesem Grund sollte es, selbstverständlich neben einem attraktiven Aussehen, auch eine positive Wirkung auf den Organismus und das Wohlbefinden des Menschen haben.
Folgende Tabelle präsentiert und beschreibt die wichtigsten Merkmale unterschiedlicher Holzarten, wenn es um Holz für Bett geht.
| HOLZART | EIGENSCHAFTEN | WIRKUNG | BESONDERHEITEN |
| Zirbe bzw. Arve | Harzig-würziger Duft, weich bis mittelhart | Beruhigend, fördert erholsamen Schlaf, kan Herzfrequenz senken | Gilt als für Schlafzimmermöbel empfehlenswert |
| Buche | Sehr hart und robust, mit einer gleichmäßigen Struktur | Sorgt für Stabilität, macht einen eher neutralen Eindruck | Hält lange, ist wirklich solide |
| Eiche | Hart, langlebig, markante Maserung | Erdiger Ton, rustikal und beruhigend | Massiv, kann schwere Möbel ergeben |
| Kiefer | Hell und weich, harzhaltig | Leicht duftend, freundlich und warm | Preiswert, leicht zu verarbeiten |
| Ahorn | Hart, hell, feinporig | Bringt Leichtigkeit ins Zimmer, schafft klare Atmosphäre | Modern, kaum Eigengeruch |
| Nussbaum | Elegant, dunkel, hart | Edle, gemütliche Ausstrahlung | Hochwertig, oft ziemlich teuer |
Holz für Bettenbau
Beim Durchstöbern des Angebots verschiedener Firmen sollte man ein besonderes Augenmerk auf Betten aus massivem Naturholz legen. Und zwar aus mehreren Gründen:
- ökologische Unbedenklichkeit des Materials;
- Naturholz zeichnet sich durch eine positive, unersetzbare Energie aus, die in den Raum Vitalität und Wohlbefinden mitbringt;
- Betten aus Holz behalten bei sorgfältiger Verarbeitung und einem zuverlässigen Schutzanstrich ihr ursprüngliches edles Aussehen über viele Jahrzehnte hinweg;
- große Vielfalt an Holzarten gibt den Kunden die Möglichkeit, optimale Struktur sowie passenden Farbton für das jeweilige Möbelstück auszuwählen.
Bett aus Buchenholz
Massives Buchenholz gilt zurecht als hartes und dichtes Baumaterial. Allerdings sollte man beachten, dass seine Festigkeit geringer als z.B. die von Eichenholz ist. Die Maserung der Buche sucht ihresgleichen: sie zeigt keine ausgeprägten Jahresringe und unterscheidet sich deutlich von allen anderen Holzarten. Die Farbenpalette reicht von Weiß mit einem gelblichen Ton bis hin zu rosarotem Holz.
Ein Bett aus Buche wird stabil und repräsentativ sein, sodass man es über einen langen Zeitraum nutzen kann. Zu den eventuellen Nachteilen zählt, dass massives Buchenholz bei hoher Belastung zur Verformung neigt. Auch durch die Schwankungen der Luftfeuchtigkeit im Raum kann sich das Buchenholz etwas verziehen. In einem Schlafzimmer mit stabilen Klimabedingungen kann speziell behandeltes Buchenholzbett allerdings sehr langlebig sein.
Die Hersteller ordnen Betten aus Buche normalerweise der mittleren Preisekategorie zu. Manche betrachten sie sogar als eine preisgünstigere Alternative zum Eichenholz. Beim Kauf von einem Buchenbett sollte man berücksichtigen, dass diese Holzart sehr trockene Luft nicht gut verträgt. Am besten wäre es also, wenn das Bett nicht in unmittelbarer Nähe von Zentralheizungen oder einem Kamin steht.
Bett aus Kiefernholz
Massives Kiefernholz besitzt von Natur aus gesundheitsfördernde und heilende Eigenschaften. Aus diesem Grund verwenden die Tischler Kiefer schon seit langer Zeit für die Herstellung von Betten. Die Zuverlässigkeit und Stabilität eines solchen Bettes sind das Ergebnis des hohen Harzgehalts. Darüber hinaus ist ein Bett aus Kiefer in der Lage, negativen Einflüssen, die von Mäusen und andere Nagetieren, Insekten oder krankheitserregenden Viren und Mikroben stammen, zu widerstehen.
Was nun den Preis betrifft, so ist er äußerst erschwinglich und eignet sich deshalb hervorragend für diejenigen Kunden, deren finanzielle Möglichkeiten zwar etwas eingeschränkt sind, die aber dennoch ein qualitativ hochwertiges Massivholzbett kaufen möchten.
Bett aus Erle
Ein Bett aus Erle wirkt warm und naturnah, da die Erle meist in sanften Rot- bis Brauntönen erscheint, die sich im Laufe der Zeit noch vertiefen. Das Holz an sich ist eher weich, lässt sich gut verarbeiten. Es besitzt eine feine, gleichmäßige Maserung, wodurch es unaufdringlich und harmonisch im Schlafzimmer wirkt. Die Erle ist zwar nicht ganz so widerstandsfähig wie z.B. Eiche oder Buche, aber entsprechend gepflegt bleibt sie ebenfalls langlebig. Wenn Sie eine gemütliche und freundliche Atmosphäre im Raum besonders schätzen, dass wäre ein Erlenbett eine gute Wahl.
Preislich liegt Erlenholz in der Regel im unteren bis mittleren Segment. Es ist günstiger als Buche, Nussbaum oder Eiche, aber trotzdem etwas teurer als Kiefer oder Fichte. Damit ist ein Bett aus Erlenholz eine attraktive Lösung für alle, die ein Massivholzbett kaufen möchten, ohne zu tief in die Tasche greifen zu müssen.
Bett aus Nussbaum
Zeitlose Eleganz und eindrucksvolle Festigkeit sind für ein Bett aus Nussbaum charakteristisch. Das dunkelbraune Holz mit feinen bis lebhaften Maserungen sorgt für eine edle und ruhige Atmosphäre im Schlafzimmer. Nussbäume sind hart, robust und total langlebig. Dies macht sie ideal für hochwertige Möbel, die Generationen überdauern können. Preislich gehört diese Holzart zu den teureren Varianten. Nussbaumbetten kosten deutlich mehr als Buche oder Kiefer, dafür haben sie eine eigene, unverwechselbare Ausstrahlung. Wer also Wer auf Ästhetik, Beständigkeit und luxuriöses Ambiente liegt, wird beim Nussbaum gerade richtig liegen (und zwar in beiden Sinnen des Wortes!). Ein solches Möbelstück ist nicht nur funktional sondern wirkt auch sehr repräsentativ, fast schon ein Stück Wohnkultur.
Bett aus Fichte
Fichte gehört zu den Nadelhölzern, die als eine weiche Holzart gelten. Im trockenen Zustand ist ihre Dichte nicht sehr hoch, weshalb sie bei mechanischer Belastung zu Rissbildungen neigen. Wie aber die Praxis und spezielle Untersuchungen zeigen, wirkt sich dieser Umstand keineswegs auf die Nachfrage aus. Ein Bett aus Fichte ist und bleibt also populär, in erster Linie dank den günstigen Preisen in Vergleich mit anderen Massivhölzern. Ein weiterer unbestreitbarer Vorteil solcher Betten sind die antiseptischen Eigenschaften der Harze, mit denen das gesamte Holz durchdrungen ist. Wer also sich für ein Bett aus Nadelholz, beispielsweise aus Fichte, entscheidet, erhält nicht nur einen leichten Nadelwaldduft im Schlafzimmer, sondern zugleich eine gewisse Luftdesinfektion. Außerdem hält Fichtenholz die Schädlinge fern.
Welches Holz für Kinderbett ist am besten?
Eltern bzw. künftige Eltern fragen sich oft, welches Holz für Kinderbett sich am besten eignen würde? Ein weltweit populäres Material ist massives Kiefernholz. Diese Art gehört zu den günstigen und leicht verfügbaren Varianten. Man kann sie schnell und einfach verarbeite, sie verfügt auch über wertvolle natürliche Eigenschaften. Visuell besticht Kiefernholz durch seine bernsteinfarbene Tönung, eine ausgeprägte Struktur sowie den charakteristischen Duft von Nadelholz. Zu den Nachteilen zählen die Empfindlichkeit gegenüber mechanischen Belastungen sowie die Abhängigkeit von Temperaturschwankungen und Luftfeuchtigkeit im Raum.
Eine weitere Möglichkeit wäre die Eiche. Eichenholz zeichnet sich durch Robustheit und attraktive Maserung aus. Allerdings sind die Kosten für Eichenbetten relativ hoch. Dies erklärt sich durch die lange Wachstumsdauer des Baumes und seine hohe Beständigkeit gegenüber Bearbeitung. Gegenüber Kiefer hat das Eichenholz den Vorteil, dass es dabei kein Harz austritt. Außerdem neigt es nicht zum Reißen und nimmt nicht so viel Feuchtigkeit auf wie z.B. Birkenholz.
Denkt man aber daran, dass ein Kinderbett früher oder später ausgetauscht werden muss, lohnt es sich vielleicht nicht, für luxuriöses Massivholz zu viel Geld zu bezahlen. Birke oder Kiefer sind gute, universelle Baumaterialien. Im Fall von Kiefer sollte man allerdings, wie gesagt, bei Nutzung und Pflege sorgfältig vorgehen.

Holz für Bettrahmen
Eine häufig gestellte Frage betrifft das Holz für Bettrahmen. Welches solche es sein? Unten listen wir die zu diesem Zweck gerne benutzten Holzarten auf und versehen sie mit knappen Beschreibungen.
- Buche – hart, stabil, hell. Gilt als verlässliche Wahl im mittleren Preissegment.
- Kiefer – leichter Naturduft, weiches Holz, vermittelt Wärme und ist ziemlich preisgünstig.
- Zirbe – duftet harzig, fördert ein angenehmes Raumklima sowie einen erholsamen Schlaf.
- Erle – warme Farbtöne, weiches bis mittelweiches Holz, harmonische, einladende Wirkung.
- Eiche – sehr robust und langlebig, mit markanter Maserung, preisliche allerdings ziemlich hoch.
- Nussbaum – edel, dunkel, sehr beständig, verfügt über eine luxuriöse Ausstrahlung, ist also nicht preiswert, aber seines Preises wert.
Holzarten für Betten – unser Fazit
Betten aus Massivholz vereinen Stabilität, natürliche Schönheit und langlebige Leistungsfähigkeit. Wenn es um konkrete Arten von Holz für Bett geht, so weist jede ihre eigenen Eigenschaften auf. Kiefer und Fichte sind preiswert und haben einen angenehmen, authentischen Duft, während Buche und Erle Stabilität und harmonische Optik bieten. Eiche und Nussbaum sind elegant und zugleich robust, der Duft von Zirbe ist besonders wohltuend. Wer also beim Kauf auf Qualität, Verarbeitung sowie die passende Holzart achtet, kann ein solches Bett wählen, das nicht nur Jahrzehnte lang hält, sondern auch eine gesunde, harmonische, ästhetisch anspruchsvolle Atmosphäre im Schlafzimmer schafft.

