Holz im Gartenbau

Holz im Gartenbau

Holz im Gartenbau

Bäume sind einzigartige Pflanzen. Sie sind nicht nur als Holz im Gartenbau seit eh und je weltweit anwendbar. Darüber hinaus bilden sie selbst ein Zuhause für diverseste Vertreter von Flora- und Fauna. Die Bäume geben Schatten, Früchte, verfügen über wunderschönes, oft gar märchenhaftes Laub. Und ähnlich wie die Menschen, sind sie sehr, also wirklich sehr verschieden, ja beinahe individuell.

Bevor man über Holz im Garten spricht, sollte man kurz den Ursprung dieses Holzes erläutern. Also: Bäume. Was ist nun ein Baum? Darunter versteht man eine Pflanze mit verholztem und aufgerichtetem Stamm unterschiedlicher Dicke. Generell gilt es, dass der Mindestdurchmesser eines Baumes ca. 10 cm beträgt. Der Baumstamm kann sich in die Höhe von etwa bis zu 5 Metern verzweigen und bildet somit eine Baumkrone. Diese wird dann im Laufe der Jahre immer dichter, da sich mittlerweile auch sekundäre Zweige bilden.

Wollen Sie mehr darüber erfahren, wie man die Bäume – das zentrale Element der Naturwelt – zugunsten des Gartens und eigenes Wohlbefindens benutzen kann? Dann sollten Sie diesen Beitrag unbedingt lesen! Denn unser Ziel ist es eben, Ihnen die allerwichtigsten Informationen zum Thema Holz im Gartenbau kompakt zu überliefern.

Holz im Garten. Allgemeines über Bäume

Außerdem gehören die Bäume zu den laubabwerfenden Pflanzen. Das bedeutet, dass die Blätter sich innerhalb eines Jahres, manchmal sogar innerhalb von einigen Wochen erneuern können.
Jeder Baum besteht aus vier Hauptteilen, welche sind:

  • Die Wurzeln, die sich unter der Erde entwickeln. Dank ihnen bleibt der Baum fest im Boden verankert und kann sich dadurch ständig ernähren.
  • Der Stamm, dessen äußere Schicht man als Rinde bzw. Kruste bezeichnet. Sie kann verschieden gefärbt sein und diverse Dicke haben. Längs geschnitten, zeigen sich die sog. Jahresringe aus Holz, die sich unmittelbar unter der Rinde bilden. Die dicksten davon zeigen von den besten Jahren im Leben des Baumes, d.h. eine Zeit mit reichlich Wasser und optimalen Klimabedingungen. Das Mark oder Herz des Stammes befindet sich in dessen Mitte und besteht aus toten Holzzellen. An der Außenseite findet man etwas hellere Ringe, das sog. Splintholz.
  • Die Krone besteht aus Zweigen und Blättern. Sie kann etwas verlängert und vertikal, abgerundet oder flach sein. Die Äste entstehen ab der Höhe von ca. 5 Metern, wobei es sowohl dominante, als auch kleinere Äste gibt, die ihnen, sozusagen, unterstellt’ sind. Wenn es um die Blätter geht, so kann man sie als eine Art ,Nahrungsfabriken’ bezeichnen, weil sie den Bäumen die Photosynthese ermöglichen. Ein Blatt setzt sich aus einem Ober- und Unterteil zusammen. Es kann nadelartig, flach, in kleinere Blättchen unterteilt oder einfach bzw. unteilbar sein.
  • Blumen und Früchte entstehen dank der reproduktiven Struktur des Baumes, was ihm Fortpflanzung ermöglicht. Meistens sind die schönen Blütenblätter sehr auffällig und machen eine wahre Verzierung jedes Gartens aus. Nichtsdestoweniger dürfte man auch die Nadelbäume und Ginkgos nicht vergessen. Diese sind Angiospermen und haben keine Blüten. Die Früchte sind hingegen in ihrer Form und Größe sehr unterschiedlich: von 2 bis 200 g.
Holz im Gartenbau
Holz im Gartenbau ist sehr wichtig

Holz im Gartenbau Ideen

Sammelt man sorgfältig Ideen und Tipps zum Thema Holz im Gartenbau, so kann im Endresultat eine nahezu unendliche Liste entstehen. Wir begrenzen uns daher auf die bedeutendsten Merkmale und Funktionen. Daraus wird zugleich sichtbar, welche unschätzbaren Vorteile die Bäume in sich verbergen. Na dann los!

  • Baumholz kann als eine einzigartige, prächtige Dekoration Ihres Gartens dienen. Viele Bäume erfreuen das Auge mit wunderschönen Blättern und/oder Blumen, deren Verzierungspotenzial wirklich unerschöpflich ist. Als populäres Beispiel könnte dabei Gartenbonsai gelten, d.h. in Japan ausgepflanzten Bäume, die man auf fernöstliche Art gestaltet und in größeren Pflanzgefäßen wachsen lässt.
  • Holz im Gartenbau kann man auch wortwörtlich zum (Auf)Bauen verwenden und daraus Gartenmöbel, kleinere Hütten oder aber Werkzeuge für den Garten basteln.
  • Ein Baum im Garten ist selbstverständlich nur Baumaterial bzw. Dekorationselement, sondern auch ein Schattengeber, was besonders beim hitzigen Sommerwetter eine wahre Rettung sein kann.
  • Bäume verhindern Erosion, indem sie ihre Wurzeln im Boden verankern.
  • Nicht zuletzt sind die Früchte zu erwähnen, die man ganz einfach… tja, die man ganz einfach essen kann und sich an ihrem naturnahen, saftigen Geschmack erfreuen 😊

Darüber hinaus kann man auch mit verschiedenen Sorten experimentieren und den sog. ,Mehrfachbaum’ pflanzen lassen. An einem solchen Apfel-, Birnen- oder Pflaumenbaum können Sorten nicht nur mit einer unterschiedlichen Reifeizeit, sondern auch verschiedener Farbe und Größe wachsen.

Holz für Garten

Welches Holz für Garten wäre optimal? Die Antwort auf diese Frage ist durch einige Aspekte bedingt, die aber allgemein mit den individuellen Bedürfnissen verbunden sind. Wenn Sie einen immergrünen Baum für Ihren Garten suchen, dann empfehlen wir folgende Arten:

  • Brachychiton oder auch Flaschenbaum genannt, der sehr dürrresistent bleibt und keine besondere Pflege seitens der Gärtner erfordert. Auch leichter Frost (bis -4 ºC) richtet ihnen keinen Schaden an.
  • Zitronenbaum, der einerseits nicht groß ist und daher wenig Platz einnimmt, andererseits aber sehr schöne weiße Blumen hat und außerdem auch eine Essverwendung finden kann. Zitronenbäume können fast überall wachsen und sind ebenfalls ziemlich witterungsfest.
  • Flammenbaum – ein sehr schöner Baum mit regenschirmförmiger Krone. ursprünglich wächst er auf Madagaskar und erreicht die Höhe von 12 m. Seine Blumen haben eine grellrote oder orangene Farbe. Der einzige Nachteil sind ziemlich invasive Wurzeln, die man mindestens 8 m von den Rohren entfernt pflanzen sollte, um Probleme zu vermeiden.
  • Eukalyptus – ein schnellwüchsiger Baum, dessen Holz als eines der anspruchsvollsten und langlebigsten Baustoffe der Welt gilt.

Auch unter den Laubbäumen finden sich mehrere, die in ihren Traumgarten perfekt passen würden, wie etwa:

  • der Ahorn, 6 bis sogar 30 m hoch, äußerst schön und würdevoll;
  • die Kastanie, z.B. die Rosskastanie, ein ziemlich hoher Baum mit effektvollen weißen Blüten im Frühling;
  • japanischer Kirschbaum, dessen Zweige sich im Frühjahr hinter eine Vielzahl von sprießenden Blüten verstecken.

Holzhaus im Garten

Die meisten Ferienhausbesitzer statten ihren Freizeit- und Entspannungsraum am liebsten nicht nur mit Bäumen, Pflanzen und Gartenmöbeln, sondern auch mit einem Holzhaus im Garten aus. Diese werden immer populärer. Man kann sie sogar selbst herstellen, z.B. aus einem Zimmermannsbrett. Im Endeffekt bekommen Sie ein nachhaltiges, zuverlässiges und durchaus praktisches Kleingebäude, das man zu unterschiedlichsten Zwecken verwenden kann, wie etwa:

  • Rast- und Spielraum für Kinder, wo man lesen, faulenzen oder sich verstecken kann;
  • Hundehütte für Ihren vierbeinigen Freund;
  • Werkzeughaus, in dem Sie die für die Gartenarbeit nötigsten Werkzeuge lagern;
  • Blumen- bzw. Pflanzenhäuschen, die eine bestimmte Art von Pflanzen und Blumen vereinen;
  • entsprechend ausgestattetes und dekoriertes Märchenhaus für hölzerne Figuren;
  • Ess- und Grillzone, also eine Art ,Gartenbistro‘ für Sie und Ihre Nächsten bzw. Bekannten;
  • Weihnachtskrippe in der Adventszeit.

Sehr gerne können Sie diese Liste um einige neue Ideen und Inspirationen erweitern. Denn ein Holzhaus im Garten kann so grenzenlos multifunktional sein, dass man da am besten der eigenen Phantasie einfach freien Lauf lässt.