Gartenmöbel aus Holz

Gartenmöbel aus Holz

Gartenmöbel aus Holz

Gartenmöbel aus Holz sind aus mehreren Gründen populär und beliebt. Nicht zuletzt geschieht dies wegen ihrer warmen, natürlichen Färbung. Außerdem lassen sie sich in der Regel mit verschiedenen anderen Elementen des Gartens bzw. Gartenhauses perfekt kombinieren. Auch in Verbindung mit Gartenaccessoires aus Metall präsentieren sich die Holzmöbel ganz gut. Zu Nuancen der Holzart sowie einigen Tipps, wie man eine gemütliche, unvergessliche Atmosphäre im eigenen Garten arrangieren kann, kommen wir noch später. Zunächst sei die Frage gestellt, was ist ja das Besondere an Gartenmöbel aus Holz? Wieso entscheiden sich so viele Menschen dafür und was bedeutet das für sie?

Das moderne Lebenstempo diktiert gewisse Lebensumstände, mit denen man heutzutage so oder anders rechnen soll. Besonders für die Stadtbewohner ist es oft sowohl schwer als auch erstrebenswert, einen ruhigen, harmonischen Ort zu finden. Einen Ort, an dem man die Freizeit ganz nach persönlichen Vorlieben, sei es alleine oder im Familien- bzw. Freundeskreis, selbständig gestalten kann. Um die tägliche Hektik für eine Weile aus dem Leben zu verbannen, verzichtet man in der Regel auf das urbane Outfit und versucht, den Garten als Ausruheraum möglichst natürlich – was ja auch heißt: naturnah – zu prägen. In dieser Hinsicht gibt es mehrere Vorteile der Gartenmöbel aus Holz.

Neben der bereits erwähnten komfortablen Atmosphäre sollte man auch die äußerst sanften Holzschattierungen erwähnen, deren Aussehen aus rein ästhetischer Perspektive ein reiner Augenschmaus sind. Nicht nur das attraktive Äußere zählt jedoch, sondern auch eine längere Nutzungsdauer. Denn Holz ist ein besonders langfristiger Baustoff. Wenn man es entsprechend bearbeitet und danach gut pflegt, kann es seine Topqualität sogar über 100 Jahre lang behalten. Darüber hinaus ist sind hölzerne Möbel umweltfreundlich und übt auch auf die Gesundheit des Verbrauchers keinen negativen Einfluss, was sich über Kunststoff leider nicht immer behaupten lässt.

Holzmöbel für den Garten

Obwohl man die Holzmöbel für den Garten theoretisch sogar selbst anfertigen kann, entscheiden sich die Menschen in der Regel für professionelle Bearbeitung und Gestaltung von Gartenmöbeln. Der Vorteil einer solchen Lösung besteht nämlich darin, dass man dann nicht nur hochqualitatives, sondern auch bereits modelliertes Holz bekommt.

Im Fall einer soliden Firma, bei der Stil und Erfahrung Hand in Hand gehen, kann das Resultat wirklich umwerfend aussehen. Auch der Duft spielt eine Rolle, die man nicht unterschätzen sollte. Sanftes Aroma des natürlichen Holzes übt einen positiven, manchmal gar heilenden Einfluss auf das Wohlfühlen und allgemeinen psychischen Zustand des Menschen aus. Außerdem besitzt Holz gewisse desinfizierende Eigenschaften, die (besonders in heutigen Zeiten) ebenfalls hervorzuheben sind. Dank der ökologisch optimalen Herstellung bereiten die Holzmöbel für den Garten sowohl für Erwachsene als auch für Kinder keinerlei Gefahr.

Möchte man im Garten eine herkömmliche und gemütliche Atmosphäre schaffen, so eignen sich hölzerne Stühle, Tische oder auch Pavillons bzw. Gartenlauben ganz perfekt. Eine einfache, minimalistisch konzipierte Möbelkomposition verleiht Ihrer Freizeit einen unvergleichlichen Hauch von wahrlich märchenhafter Entspannung. Obschon man selbstverständlich auch auf ausgebaute, kompliziert gestaltete Formen setzen mag. Alles hängt von Ihren privaten Erwartungen und Bedürfnissen ab.

Nicht zu vergessen seien auch diejenigen Gartenelemente aus Holz, die nicht immer bzw. nicht nur ästhetisch und ruhebringend wirken, sondern auch eine rein praktische Anwendung haben. Dazu gehören vor allem diverse Zäune und Tore, welche die privaten Grenzen Ihres Gartens effektiv und effektvoll markieren. Um sich vor neugierigen Fremdblicken zu schützen und eventuelle Anlageteile abzugrenzen, braucht man hingegen den sogenannten „Sichtschutzzaun“, der etwas höher und undurchsichtiger sein sollte. In allen Fällen gilt, dass ein Zaun, der sich gut präsentiert und dabei seine Hauptfunktionen erfüllt, diese drei Eigenschaften – Eleganz, Robustheit und Witterungsbeständigkeit – erfolgreich vereint.

Gartenmöbel aus Holz kaufen

Beim Erwerb von hölzernen Gartenmöbeln steht man in erster Linie vor drei entscheidenden W-Fragen: Wozu? Was? Wo? Das heißt:

  • Wozu, d.h. zu welchem konkreten Zweck brauche ich das jeweilige Möbelstück?
  • Was, d.h. welches Holz brauche ich genau, wonach suche ich?
  • Wo, d.h. bei welchem Hersteller kann ich das finden?

Die aufgelisteten Fragen sollte man am besten eben in dieser Reihenfolge beantworten. Zuerst beschließt man also, welche Anwendung die gesuchte Gartenmöbel haben könnte: ob es um einen Stuhl, Tisch oder einem gesamten Set aus mehreren Tischen und Stühlen, ein Garten- oder Gerätehäuschen, einen Zaun, eine Pergola, Sitzbank, Gartenliege oder vielleicht Schaukel geht. So kann beispielsweise eine Pergola Ihren Hauseingang verzieren oder einen schönen Laubengang inmitten des Gartens zum Hindurchspazieren und Bewundern bilden, wogegen ein Zaun bzw. Tor den Durchgang zum Garten erlauben oder eben blockieren.

Gartenmöbel aus Holz

Danach kann man zur Wahl des Baumaterials bzw. der Holzsorte übergehen. Die Wahl ist hier ziemlich groß: abgesehen von Kunststoffen bzw. Polywood oder Metall- und Edelstahlmöbel, die uns in diesem Moment nicht interessieren, kann man Holzgartenmöbel aus Akazie, Kiefer, Teak, Eukalyptus oder Rattan bestellen. Dabei sei zu unterstreichen, dass gemäß den Statistiken die meisten Konsumenten eben Gartenmöbel aus Holz kaufen. Und zwar, aus natürlichen Harthölzern wie Eukalyptus und Akazie. Was diese Entscheidung bedingt, erklären wir im letzten Kapitel dieses Artikels (siehe unten). Im Folgenden sei darauf angewiesen, welche Vor- und Nachteile diverse Holzarten haben, um Ihre letztendliche Wahl leichter zu machen.

Und so ist es bei der Akazie das häufigste Problem, dass man gewöhnlicherweise die sog. „falsche Akazie“ bekommt, also die Robinie. Im Gegenstand zu Akazie, deren Herkunftsregion Afrika ist, stammen Robinien aus Nordamerika und sind mit der afrikanischen Akazie sogar nicht verwandt. Die gute Nachricht lautet allerdings: die Eigenschaften beider Baumsorten sind ähnlich und in manchen Aspekten, z.B. wenn es um die Kälte- bzw. Frostresistenz geht, weist die „falsche“ Akazie sogar mehr Vorteile als die „richtige“ auf. Widerstandsfähig und gut haltbar, ist das Robinienholz auch ziemlich preiswert.

Einer sehr großen Nachfrage erfreut sich das Eukalyptusholz. Diese „immergrüne“ Pflanze ruft seit mehreren Jahren verdiente Bewunderung hervor. Ihr Holz gehört zu den edelsten Baumaterialien in der Welt und bildet in dekorativer Hinsicht eine wahre Augenweide. Darüber hinaus sind Gartenmöbel aus Eukalyptus gegen Schädlingsinsekten resistent. Handelt es sich um negative Witterungseinflüsse, so verlangt das Eukalyptusholz wegen seiner Empfindlichkeit etwas Pflege. Vor allem wenn es im freien Raum sowohl im Sommer als auch im Winter mehreren „Wetterangriffen“ ausgesetzt bleibt.

Definitiv weniger preiswert als Eukalyptus ist das Teakholz, dessen Haltbarkeit und Resistenzklasse tatsächlich sehr hoch sind. Als schweres Holzmaterial kann Teak sogar in kalten Wintermonaten problemlos draußen stehen. Denn sogar heftige Sturmwinde werden diese Möbel eher nicht bewegen können. Wie gesagt, hat die Teak-Qualität auch ihren Preis, und der ist oft für einen Normalverbraucher definitiv zu hoch. Man sollte sich allerdings überlegen, ob ein einmaliges Investieren in Gartenmöbel aus Teak nicht probe- und lohnenswert wäre.

Holzmöbel Garten massiv

Eine andere Frage, die bei der Suche nach optimalen Holzmöbel für den Garten oft entsteht, lautet: wie massiv sollten die Gartenmöbel eigentlich sein? Die einfachste Antwort darauf wäre wiederum: einerseits solide genug, um sämtlichen Gefahren, wie etwa Witterungseinflüsse oder Insekten, zu widerstehen. Und andererseits elegant genug, um das Auge zu erfreuen. Dies mag allerdings ein bisschen verallgemeinernd klingen. Holzmöbel Garten massiv sollen ein paar Bedingungen erfüllen.

Auf jeden Fall sind lange Haltbarkeit und Wetterbeständigkeit von enormer Bedeutung, was ja die Wahl des Holzes als Baustoffes im hohen Grade bedingt. Außerdem ist Holz regenerativ und somit auch ökologisch durchaus sinnvoll. Dies ist aber nicht immer so offensichtig, wie es vielleicht scheint. Beispielsweise ist das Teakholz sehr hart und wetterfest, daher auch ziemlich beliebt. Dabei kommt es jedoch aus zweifelhaften, nicht immer ganz legalen Quellen. Tropenholz, zu dem Teak ja gehört, soll streng zertifiziert sein. Ansonsten riskiert man den Einkauf von Baumaterial, dessen Produktion zur Zerstörung von Tropenwäldern führt. Oder aber man kultiviert diese Holzart in künstlichen Plantagen und bearbeitet sie mit ungeeigneten Chemikalien, um das Holz vor Schädlingen zu schützen. Also: das Hinterfragen der Herkunft des gekauften Holzes sei immer empfehlenswert.

Sehr wichtig ist die Anwendung der zu erwerbenden Möbel. Ein großer Esstisch für mehrere Personen erfordert selbstverständlich eher massives Holz. Hingegen sieht es bei einem leicht transportablen Einzelmöbelstück, wie z.B. ein Klappsessel, etwas anders aus. Hier könnte man die Massivität des Holzes nicht als erstrangiges Kriterium betrachten.

Geht es um verschiedene Holzsorten, so gehören neben Teak unter anderem auch die oben bereits erwähnte „falsche Akazie“ bzw. die Robinie, Douglasie und Edelkastanie zu den massivsten. Das Eukalyptusholz ist zwar ein bisschen empfindlicher für Wettereinflüsse, daher aber umwerfend schön und bei guter regelmäßiger Pflege auch ganz langlebig.